Über uns

Über uns

Herzlich willkommen im Raubtier- und Exotenasyl e.V. – einer Auffang­station in Ansbach-Wallersdorf, die sich mit Herz, Engagement und Sachverstand dem Schutz und Wohlergehen von Raubkatzen, Primaten und exotischen Tieren widmet.

Fünf Hauskatzen verschiedener Rassen und Farben im Raubkatzenasyl
Zwei eng beieinander liegende Katzen im Raubkatzenasyl
Drei junge Katzen sitzen nebeneinander im Raubkatzenasyl

Unsere Mission

  • Wir bieten Tieren in Not – Raubkatzen, Primaten und Exoten – ein sicheres Zuhause, besonders solchen aus illegaler Haltung, schlechter Pflege, Zirkus oder von Behörden beschlagnahmten. 

  • Wir sorgen für artgerechte Unterbringung: mit großzügigen Innen- und Außengehegen, Beschäftigungsmöglichkeiten und medizinischer Versorgung. 

  • Bildung und Aufklärung über Tierschutz, exotische Tierhaltung und verantwortungsbewussten Umgang mit gefährdeten Arten sind uns ebenso wichtig

Unsere Geschichte

Seit unserer Gründung im Jahr 2007 hat sich das Raubkatzenasyl zu einer wichtigen Anlaufstelle entwickelt für Tiere, die keine andere Chance haben. 

Wir haben in der Vergangenheit mehrfach Tiere aufgenommen, wie etwa Pumas, Tiger, Luchse oder andere Exoten, die dringend eine sichere und professionelle Betreuung benötigten. 

Wer wir sind

  • Ein gemeinnütziger Verein, der sich ausschließlich durch Spenden, Patenschaften und Mitgliedsbeiträge finanziert. Staatliche Zuschüsse gibt es nicht.

  • Ein Team aus engagierten Ehrenamtlichen und Fachleuten – Tierpflegerinnen, Pflegepersonal und Unterstützerinnen – die tagtäglich dafür sorgen, dass unsere Tiere bestmöglich versorgt werden.

Unsere Tiere & Angebote

Warum wir Ihre Unterstützung brauchen

Die Haltung, Versorgung und Pflege exotischer Tiere bringt hohe Kosten mit sich: Tierarztkosten, Futter, Gehege, Nebenkosten usw. Um diesen Herausforderungen gerecht zu werden, sind wir auf Spenden, Patenschaften und helfende Hände angewiesen. Jede Hilfe zählt – sei es durch finanzielle Unterstützung oder aktives Mitmachen.

FAQs

Die Einführung einer neuen Katze erfordert Geduld und ein schrittweises Vorgehen. Wir empfehlen einen langsamen Einführungsprozess, bei dem Sie die Tiere zunächst getrennt halten und ihnen erlauben, sich an die Gerüche des anderen zu gewöhnen. Führen Sie sie allmählich visuell durch eine Barriere ein, gefolgt von kurzen, beaufsichtigten Interaktionen. Stellen Sie immer sicher, dass jedes Haustier seinen eigenen sicheren Bereich, Futter, Wasser und eine Katzentoilette hat. Ausführliche Schritte und Tipps finden Sie in unserem [Leitfaden zur Einführung neuer Katzen](Link zum entsprechenden Blogbeitrag/Leitfaden).

Eine gesunde Katze hat typischerweise klare Augen, ein sauberes Fell, guten Appetit und regelmäßige Toilettengewohnheiten. Jede signifikante Veränderung in diesen Bereichen – wie plötzlicher Gewichtsverlust/-zunahme, Lethargie, Erbrechen, Durchfall, Atembeschwerden oder ungewöhnliche Lautäußerungen – erfordert einen Tierarztbesuch. Regelmäßige jährliche Vorsorgeuntersuchungen sind ebenfalls entscheidend, auch wenn Ihre Katze fit erscheint. Unser [Katzen-Gesundheits- & Wellness-Hub](Link zum Gesundheitsbereich/Blog) enthält weitere Informationen zu häufigen Krankheitsanzeichen.

Die Wahl des richtigen Futters hängt vom Alter, Aktivitätslevel und spezifischen Gesundheitsbedürfnissen Ihrer Katze ab. Generell wird ein hochwertiges kommerzielles Katzenfutter (Nass- oder Trockenfutter) empfohlen, das „vollständig und ausgewogen“ ist und den AAFCO-Standards entspricht. Die Portionsgrößen variieren je nach Marke und Gewicht Ihrer Katze, daher sollten Sie immer den Richtlinien auf der Futterverpackung folgen oder Ihren Tierarzt konsultieren. Detaillierte Empfehlungen finden Sie in unserem [Katzenfutter-Leitfaden & Bewertungen](Link zu Produktbewertungen/Futter-Leitfaden).

Kratzen ist ein natürliches und essentielles Verhalten von Katzen, um sich zu strecken, Territorium zu markieren und die Krallen zu pflegen. Sie können sie nicht gänzlich vom Kratzen abhalten, aber Sie können das Verhalten umleiten. Bieten Sie mehrere Kratzbäume (vertikal und horizontal, verschiedene Materialien wie Sisal, Pappe, Teppich) an prominenten Stellen an. Ermutigen Sie die Nutzung mit Katzenminze und Lob. Schneiden Sie die Krallen Ihrer Katze regelmäßig. Für tiefergehende Strategien lesen Sie unseren [Leitfaden zum Umgang mit Kratzverhalten bei Katzen](Link zum entsprechenden Blogbeitrag/Leitfaden).

Für optimale Hygiene und um Abneigungen gegen die Katzentoilette vorzubeugen, sollten Sie die Katzentoilette Ihrer Katze mindestens einmal täglich, idealerweise zweimal, ausmisten. Die gesamte Streu sollte wöchentlich oder zweiwöchentlich gewechselt und die Box gründlich mit milder Seife und Wasser gereinigt werden, abhängig von der Art der Streu und der Anzahl der Katzen. Bei der Streu gibt es gängige Typen wie Klumpstreu aus Ton, Silikagel und natürliche Optionen wie Kiefer oder Mais. Die „beste“ Art hängt oft von der Vorliebe Ihrer Katze und Ihrer eigenen ab, obwohl viele Klumpstreu aus Ton wegen der einfachen Entsorgung bevorzugen. Unser [Leitfaden zu den Grundlagen der Katzentoilette](Link zum entsprechenden Blogbeitrag/Leitfaden) bietet einen tieferen Einblick in Optionen und Wartung.