Hinter den Kulissen So funktioniert unsere Auffangstation

Einblick in die Auffangstation

Manchmal landen Tiere in unserer Obhut, die eine ganz besondere Geschichte mitbringen. Ob verletzt, verwaist oder aus schlechter Haltung gerettet – wir geben unser Bestes, jedem Tier zu helfen. Heute nehmen wir euch mit hinter die Kulissen unserer Auffangstation und zeigen euch, wie wir den Alltag meistern, besonders wenn es um die Pflege von Raubkatzen geht.

Key Takeaways

  • Jedes Tier, das zu uns kommt, wird individuell versorgt, egal ob es sich um ein junges Reh oder eine ausgewachsene Raubkatze handelt.

  • Die tägliche Routine umfasst Fütterung, Medikamentengabe und die Reinigung der Gehege, was viel Aufmerksamkeit erfordert.

  • Besonders die Aufzucht von Jungtieren braucht viel Geduld und Fachwissen, damit sie später wieder in die Natur entlassen werden können.

  • Der Kontakt zu Menschen wird bei der Vorbereitung auf die Auswilderung bewusst minimiert, um die natürlichen Instinkte zu erhalten.

  • Die Arbeit mit traumatisierten Tieren, wie zum Beispiel geretteten Raubkatzen, ist eine besondere Herausforderung, die viel Einfühlungsvermögen und Sicherheit erfordert.

Die Ankunft Neuer Tiere

Erste Schritte der Aufnahme

Wenn ein neues Tier in unserer Auffangstation ankommt, ist das immer ein Moment, der uns alle kurz innehalten lässt. Egal ob ein winziges Rehkalb, ein verletzter Bussard oder ein hilfloser Igel – jedes Tier hat seine eigene Geschichte und braucht sofort unsere volle Aufmerksamkeit. Die ersten Stunden sind entscheidend. Wir bringen das Tier vorsichtig in eine unserer vorbereiteten Quarantäneboxen. Hier kann es sich in Ruhe von dem Schock der Ankunft und dem Transport erholen. Wir versuchen, den Kontakt so gering wie möglich zu halten, damit es sich nicht noch mehr stresst. Das ist besonders wichtig, wenn wir das Tier später wieder in die Natur entlassen wollen.

Die Rolle des Tierarztes

Sobald das Tier sich etwas beruhigt hat, übernimmt unser Tierarzt. Eine gründliche Untersuchung ist das A und O. Wir checken, ob es Verletzungen hat, ob es krank ist oder ob es vielleicht einfach nur ausgehungert und dehydriert ist. Manchmal sind es nur kleine Blessuren, die mit etwas Pflege schnell verheilen. Aber oft sind die Tiere in einem ernsteren Zustand, und dann ist schnelles Handeln gefragt. Der Tierarzt entscheidet dann über die weitere Behandlung, sei es eine Operation, Medikamente oder einfach nur eine spezielle Diät. Jedes Tier wird individuell behandelt, denn jedes hat andere Bedürfnisse.

Quarantäne und Beobachtung

Nach der ersten Untersuchung und Behandlung kommt das Tier in die Quarantäne. Das ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass es keine Krankheiten auf andere Tiere in der Station überträgt. Hier bleibt es für eine bestimmte Zeit, meist einige Wochen. In dieser Zeit beobachten wir es ganz genau. Wir achten auf sein Verhalten, auf seine Fressgewohnheiten und darauf, ob es sich gut von der Verletzung oder Krankheit erholt. Nur wenn wir sicher sind, dass es gesund und stabil ist, darf es aus der Quarantäne in eine grössere Unterkunft umziehen. Das ist ein Prozess, der viel Geduld erfordert, aber für die Gesundheit aller Tiere unerlässlich ist.

Tägliche Pflege und Fütterung

Der Alltag in unserer Auffangstation ist geprägt von Routine, aber auch von ständiger Aufmerksamkeit für die individuellen Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres. Jeden Tag aufs Neue stellen wir sicher, dass es unseren Schützlingen an nichts fehlt, von der richtigen Nahrung bis zur Sauberkeit ihrer Unterkünfte.

Zubereitung von Spezialnahrung

Die Ernährung ist ein ganz zentraler Punkt. Wir bereiten für jedes Tier, je nach Art und Alter, eine ganz spezielle Nahrung zu. Das ist oft keine einfache Aufgabe, denn die Bedürfnisse sind extrem unterschiedlich. Bei den kleinsten Rehkitzen beispielsweise, die oft nur wenige Tage alt sind, wenn sie zu uns kommen, ist das Füttern mit dem Fläschchen eine echte Herausforderung. Sie sind anfangs oft sehr zögerlich, und es braucht viel Geduld und Ruhe, bis sie die Nahrungsaufnahme akzeptieren. Bei Jungvögeln sieht das wieder anders aus, und auch für Igel gibt es spezielle Breie. Die richtige Zusammensetzung der Nahrung ist entscheidend für ihre Genesung und ihr Wachstum. Wir arbeiten eng mit Tierärzten zusammen, um sicherzustellen, dass alle Nährstoffe optimal abgedeckt sind. Manchmal müssen wir auch auf spezielle Pulver oder Zusätze zurückgreifen, die wir über Lieferanten beziehen.

Reinigung der Gehege

Sauberkeit ist das A und O, um Krankheiten vorzubeugen. Die Gehege müssen mehrmals täglich gereinigt werden. Das bedeutet, wir entfernen Kot und Futterreste, wechseln Einstreu und sorgen dafür, dass alles hygienisch einwandfrei ist. Bei größeren Tieren wie den Greifvögeln, die in großen Volieren untergebracht sind, ist das eine körperlich anstrengende Arbeit. Aber auch die kleineren Gehege für Igel oder Marder benötigen regelmäßige Pflege. Wir achten darauf, dass die Reinigungsmethoden für die Tiere stressfrei sind und sie sich in ihrer Umgebung wohlfühlen. Eine saubere Umgebung ist ein wichtiger Beitrag zur Genesung und zum Wohlbefinden der Tiere.

Medikamentengabe und Gesundheitschecks

Ein fester Bestandteil des Tagesablaufs ist die Verabreichung von Medikamenten und die Durchführung von Gesundheitschecks. Das kann von der Gabe von Schmerzmitteln bis hin zu speziellen Therapien reichen. Unsere Tierpfleger sind darin geschult, Medikamente sicher und stressfrei zu verabreichen. Wir beobachten die Tiere genau auf Anzeichen von Krankheiten oder Verletzungen. Regelmäßige Gewichtskontrollen und das Prüfen von Wunden gehören ebenso dazu. Wenn ein Tier Anzeichen von Unwohlsein zeigt, wird sofort der Tierarzt hinzugezogen. Diese kontinuierliche Überwachung hilft uns, Probleme frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln. Es ist ein ständiges Geben und Nehmen, bei dem wir uns um die Gesundheit unserer Schützlinge kümmern, damit sie bald wieder in die Natur zurückkehren können. Die Pflege von Tieren, die aus schlechter Haltung stammen, ist oft eine besondere Herausforderung, aber auch sehr erfüllend, wenn man die Fortschritte sieht. Mehr über die harmonische Beziehung zu Tieren erfährst du hier hier.

Besondere Herausforderungen bei Jungtieren

Aufzucht verwaister Kitze

Wenn uns winzige Rehkitze erreichen, sind sie oft erst wenige Tage alt. Das ist eine echte Herausforderung, denn sie brauchen rund um die Uhr Betreuung. Wir versuchen, den Kontakt zu uns Menschen so gering wie möglich zu halten. Das ist wichtig, damit sie später wieder in die Natur zurückkönnen. Die Fütterung ist knifflig – die Kleinen trinken oft nur zögerlich aus dem Fläschchen. Da braucht es viel Geduld und Ruhe, bis sie richtig trinken. Wir benutzen dafür spezielle Ständer, damit sie nicht zu sehr an uns gewöhnt werden.

Fütterung von Jungvögeln

Der Frühling ist Hochsaison für Jungvögel, die aus dem Nest gefallen sind oder deren Eltern nicht mehr da sind. Manche sind winzig und brauchen spezielle Kost, die wir mit einer Pinzette verabreichen. Andere sind schon etwas größer, aber es ist nicht immer leicht, sie zum Fressen zu animieren. Jede Vogelart hat da ihre eigenen Bedürfnisse, und wir müssen genau wissen, was sie brauchen, um gesund zu werden und wieder fliegen zu lernen.

Geduld bei der Nahrungsaufnahme

Die Nahrungsaufnahme ist oft ein Knackpunkt, gerade bei den ganz jungen Tieren. Ob Rehkitze oder Vögel, sie müssen erst lernen, richtig zu fressen. Das kann dauern. Manchmal müssen wir sie mehrmals am Tag füttern, auch nachts und am Wochenende. Es ist ein langer Weg, bis sie stark genug sind, um wieder ausgewildert zu werden. Aber jeder kleine Fortschritt ist ein Erfolg für uns.

Vorbereitung auf die Auswilderung

Das ultimative Ziel jeder Auffangstation ist es, die Tiere, die wir aufnehmen, wieder in die Freiheit zu entlassen. Das ist aber kein einfacher Prozess, besonders wenn die Tiere viel menschliche Nähe gewohnt sind. Wir müssen sicherstellen, dass sie wieder lernen, für sich selbst zu sorgen und die natürlichen Gefahren der Wildnis zu meistern. Das ist eine echte Herausforderung, aber auch das Schönste an unserer Arbeit.

Minimierung des Mensch-Tier-Kontakts

Schon bei der Aufnahme neuer Tiere achten wir darauf, den Kontakt zum Menschen so gering wie möglich zu halten. Das ist besonders wichtig bei Jungtieren, die noch ganz auf ihre Eltern angewiesen sind. Wenn wir sie von Hand aufziehen, versuchen wir, uns so wenig wie möglich zu zeigen. Statt direkt aus der Flasche zu füttern, benutzen wir oft spezielle Ständer, damit die Tiere nicht denken, wir wären ihre Ersatzeltern. Das ist wichtig, damit sie später keine Angst vor Menschen haben, aber auch, damit sie nicht zu neugierig werden und sich unnötig in Gefahr bringen.

  • Weniger ist mehr: Je weniger Kontakt die Tiere zu uns haben, desto besser können sie sich auf ein Leben in der Wildnis vorbereiten.

  • Natürliche Verhaltensweisen fördern: Wir versuchen, die Tiere so zu füttern und zu versorgen, dass sie ihre natürlichen Instinkte behalten.

  • Geduld ist gefragt: Manche Tiere brauchen länger, um wieder Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten zu fassen.

Flugtraining für Greifvögel

Bei Greifvögeln wie Bussarden oder Eulen ist das Flugtraining ein wichtiger Schritt vor der Auswilderung. Wir haben dafür extra große Volieren gebaut, in denen sie wieder richtig fliegen und jagen üben können. Zuerst geht es darum, dass sie wieder Kraft in den Flügeln bekommen und sicher landen können. Dann steigern wir die Schwierigkeit, indem wir Futter weiter weg verstecken oder sie dazu bringen, über Hindernisse zu fliegen. Das ist oft ein langer Prozess, aber es ist toll zu sehen, wie sie mit jedem Tag besser werden und ihre natürlichen Fähigkeiten wiederentdecken.

Individuelle Anpassung der Pflege

Jedes Tier ist anders, und so muss auch die Vorbereitung auf die Auswilderung individuell angepasst werden. Ein junges Reh, das alleine gefunden wurde, braucht andere Übungen als ein verletzter Bussard. Wir beobachten die Tiere genau und passen unsere Methoden an ihre Bedürfnisse an. Manchmal bedeutet das, dass ein Tier länger bei uns bleiben muss, weil es noch nicht bereit ist. Aber das Wichtigste ist, dass wir ihnen die bestmögliche Chance geben, ein glückliches und selbstständiges Leben in der Natur zu führen. Das ist unser oberstes Gebot.

Umgang mit traumatisierten Tieren

Tierpfleger beruhigt verängstigtes Tier in Auffangstation

Verständnis für Verhaltensweisen

Manche Tiere, die zu uns kommen, haben Schreckliches erlebt. Sie wurden vielleicht misshandelt, haben ihre Eltern früh verloren oder waren in gefährlichen Situationen gefangen. Das hinterlässt Spuren. Sie zeigen dann oft Verhaltensweisen, die wir erst mal verstehen müssen. Ein Tier, das vorher viel Angst hatte, ist vielleicht sehr schreckhaft oder zieht sich zurück. Andere werden aggressiv, weil sie sich verteidigen wollen. Wir müssen lernen, ihre Körpersprache zu lesen und ihre Reaktionen richtig einzuordnen. Das ist keine leichte Aufgabe, denn jedes Tier ist anders. Manchmal hilft es, sich die Vorgeschichte anzusehen, wenn wir sie kennen. Aber oft müssen wir einfach geduldig beobachten und herausfinden, was dem Tier hilft, sich wieder sicher zu fühlen.

Langfristige Betreuung

Die Genesung von einem Trauma braucht Zeit. Bei manchen Tieren reicht ein paar Wochen, andere brauchen Monate oder sogar Jahre, um wieder Vertrauen zu fassen. Wir planen die Betreuung oft langfristig. Das bedeutet, wir passen die Umgebung und den täglichen Ablauf immer wieder an die Bedürfnisse des Tieres an. Wenn ein Tier zum Beispiel Angst vor plötzlichen Bewegungen hat, versuchen wir, alles so ruhig wie möglich zu gestalten. Wir vermeiden laute Geräusche und hektische Abläufe in seiner Nähe. Manchmal ist es auch nötig, dass ein Tier länger bei uns bleibt, als wir ursprünglich dachten, weil es einfach noch nicht bereit ist, in die Natur zurückzukehren. Das ist dann zwar schade, aber das Wohl des Tieres steht immer an erster Stelle.

Die Bedeutung von Sicherheit

Für ein traumatisiertes Tier ist ein Gefühl von Sicherheit das Wichtigste. Das versuchen wir hier zu schaffen. Das bedeutet, dass die Gehege so gestaltet sind, dass sich das Tier verstecken kann, wenn es sich bedroht fühlt. Es gibt Rückzugsorte, wo es ungestört ist. Auch der Kontakt zu uns Menschen wird sehr behutsam gestaltet. Wir wollen, dass das Tier lernt, dass wir keine Gefahr sind. Aber wir wollen auch nicht, dass es zu sehr an uns gewöhnt wird, falls es später wieder ausgewildert werden soll. Das ist ein schmaler Grat. Wir arbeiten oft mit speziellen Fütterungstechniken oder Hilfsmitteln, um den direkten Kontakt zu minimieren. Zum Beispiel werden Jungtiere manchmal mit einem Futterständer versorgt, damit sie nicht direkt von der Hand gefüttert werden. So lernen sie, selbstständig zu fressen, ohne zu sehr auf den Menschen fixiert zu sein. Das ist ein wichtiger Schritt für ihre spätere Unabhängigkeit.

Die Rolle der Tierpfleger

Einblicke in den Arbeitsalltag

Der Alltag eines Tierpflegers in unserer Auffangstation ist alles andere als eintönig. Jeden Morgen beginnen wir mit der Vorbereitung der Medikamente, die für die Genesung unserer Schützlinge wichtig sind. Danach steht die Fütterung an, die oft bis in den späten Vormittag dauert. Die Zubereitung des Futters ist dabei keine Kleinigkeit – jedes Tier bekommt eine auf seine Bedürfnisse abgestimmte Mahlzeit. Anschließend widmen wir uns der Reinigung der Gehege. Das ist nicht nur eine Frage der Hygiene, sondern auch wichtig für das Wohlbefinden der Tiere. Am Nachmittag bereiten wir oft schon das Futter für den nächsten Tag vor oder kümmern uns um spezielle Aufgaben wie das Training oder die Dokumentation des Gesundheitszustands.

  • Medikamentenverabreichung

  • Futterzubereitung und -ausgabe

  • Reinigung und Instandhaltung der Gehege

  • Gesundheitschecks und Dokumentation

Besondere Erlebnisse mit Raubkatzen

Manchmal bringt der Beruf ganz besondere Herausforderungen mit sich. Die Aufzucht von Jungtieren, die ohne ihre Mutter zu uns kommen, ist eine dieser Aufgaben. Wenn man dann ein kleines Kitz oder einen Vogel von Hand aufpäppelt und sieht, wie es langsam größer und stärker wird, ist das schon ein tolles Gefühl. Aber auch die Arbeit mit erwachsenen Tieren, die vielleicht traumatische Erfahrungen gemacht haben, erfordert viel Geduld und Einfühlungsvermögen. Jedes Tier hat seine eigene Geschichte und seine eigenen Bedürfnisse.

Die Arbeit mit Tieren ist oft eine Gratwanderung zwischen Nähe und Distanz. Wir müssen Vertrauen aufbauen, aber gleichzeitig darauf achten, dass die Tiere nicht zu sehr an uns gewöhnt werden, damit sie später wieder ausgewildert werden können.

Die Leidenschaft für den Beruf

Was uns alle hier antreibt, ist die Liebe zu den Tieren und der Wunsch, ihnen zu helfen. Es ist ein unglaublich erfüllender Moment, wenn ein Tier, das wir aufgepäppelt und gesund gepflegt haben, wieder in die Natur entlassen werden kann. Das ist der Sinn unserer Arbeit. Natürlich gibt es auch schwierige Momente, wenn ein Tier trotz aller Bemühungen stirbt. Aber diese Momente werden durch die Erfolge wettgemacht. Die Dankbarkeit in den Augen der Tiere, auch wenn sie nicht sprechen können, ist Lohn genug. Es ist mehr als nur ein Job, es ist eine Berufung.

Ein Blick zurück und nach vorn

Es ist schon erstaunlich, was hier alles passiert. Jeden Tag aufs Neue. Wir haben euch heute ein bisschen hinter die Kulissen schauen lassen, und ich hoffe, ihr konntet einen guten Eindruck davon bekommen, wie viel Arbeit und Herzblut in dieser Station steckt. Es ist nicht immer einfach, und manchmal sind die Tage wirklich lang. Aber wenn man sieht, wie die Tiere hier wieder auf die Beine kommen und die Chance bekommen, zurück in die Natur zu gehen, dann weiß man, warum man das alles macht. Wir sind dankbar für jede Unterstützung, die uns hilft, diese wichtige Arbeit fortzusetzen. Denn jedes Tier verdient eine zweite Chance.

Häufig gestellte Fragen

Wie kommen die Tiere in die Auffangstation?

Tiere kommen aus verschiedenen Gründen zu uns. Manche sind verletzt, andere sind allein aufgefunden worden oder ihre Eltern können sich nicht um sie kümmern. Manchmal bringen uns auch Leute Tiere, die sie nicht mehr halten können.

Was passiert, wenn ein neues Tier ankommt?

Zuerst schauen wir, ob das Tier verletzt ist oder krank ist. Dann kommt es in einen ruhigen Bereich, wo es sich erholen kann. Wir geben ihm Futter und Wasser und beobachten es genau.

Wer kümmert sich um die Tiere?

Bei uns arbeiten viele Leute, die sich super gut mit Tieren auskennen. Das sind Tierpfleger und manchmal auch Tierärzte. Sie wissen genau, was jedes Tier braucht, um wieder gesund zu werden.

Können die Tiere wieder in die Natur zurück?

Das ist unser größtes Ziel! Wenn ein Tier wieder stark genug ist und allein zurechtkommt, lassen wir es wieder frei. Das ist der schönste Moment für uns alle.

Warum ist es wichtig, den Kontakt zu Menschen gering zu halten?

Wenn Tiere zu viel Kontakt mit Menschen haben, gewöhnen sie sich zu sehr an uns. Das macht es schwerer für sie, später wieder in der Wildnis zu überleben. Sie müssen lernen, selbstständig zu sein.

Was sind die größten Herausforderungen bei der Arbeit?

Manchmal sind Tiere sehr krank oder haben schlimme Verletzungen. Es ist auch traurig, wenn ein Tier es nicht schafft. Aber wir geben immer unser Bestes und freuen uns riesig, wenn wir einem Tier helfen können.